Aktuelle Informationen

17.06.2021 | Traunreuter Franz-Haberlander-Freibad: Lange Schlange? Muss nicht sein!

Endlich wieder ins Freibad! Die aktuelle Hitzewelle macht richtig Lust auf das kühle Nass im Franz-Haberlander-Freibad. Damit die Schlangen am Eingang möglichst kurz bleiben, nutzen Sie doch einfach folgende Möglichkeiten:

  • Unser Kassenautomat steht heuer wieder zur Verfügung und hat einen eigenen Zugang. Lösen Sie selber ein Eintrittsticket.
  • Sie können auch eine Saisonkarte erwerben und nutzen ebenfalls einen separaten Zugang.
  • Verwenden Sie für die gesetzlich vorgegebene Kontaktverfolgung die Luca App auf Ihrem Smart Phone. Zeigen Sie dem Personal kurz, dass Sie eingecheckt sind.
  • Oder laden Sie hier das Kontaktformular, drucken es aus, befüllen es daheim und bringen es mit.

So tragen Sie ganz wesentlich dazu bei, dass keine langen Schlangen entstehen, und kommen schneller zu einer erfrischenden Abkühlung.

Wir wünschen viel Spaß in unserem Freibad!

07.06.2021 | Öffnung des Franz-Haberlander-Freibades am Samstag, 05.06.2021

Nach Behebung des Schadens an der Badewassertechnik des Nichtschwimmerbeckens kann das Traunreuter Freibad nun am Samstag, 05.06.2021 um 8:00 Uhr öffnen.

Wie üblich findet vor Beginn der Saison ein Verkauf von Saison- und Familiensaisonkarten statt. Auch das Anmieten von Spinden wird wieder möglich sein. Der Erwerb von Jahreskarten ist vorerst nicht möglich, da ein Betrieb des städtischen Hallenbades aufgrund der Pandemie im Jahr 2021 jetzt noch nicht gewährleistet werden kann.

Der Vorverkauf findet am Freitag, 04.06.2021 von 8:00 Uhr – 12:00 Uhr an der Kasse des Freibades statt.

Da aktuell die Inzidenz des Landkreises Traunstein unter 50 liegt, ist eine Vorlage einer Test-, Genesenen- oder Impfbescheinigung für den Zutritt zum Freibad nicht von Nöten. Sollte der Wert wieder über 50 steigen ändert sich dies entsprechend der Bayrischen Infektionsschutzverordnung wieder.

Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes (für Badegäste ab 15 Jahren FFP2 Maske) ist in folgenden Bereichen des Bades Pflicht: Eingangs-, Umkleide- und Kioskbereich, sowie in allen Toilettenanlagen.

Der Leiter der Bäderbetriebe Andreas Lohr hierzu: „Wir wollen den Betrieb des Bades trotz Einschränkungen so normal wie möglich halten. Deshalb haben wir uns entschlossen, zum einen die Öffnungszeiten und auch die Eintrittspreise wie üblich zu gestalten und auch den Erwerb von Saisonkarten für unsere Gäste zu ermöglichen. Das Tragen der Masken ist in den gleichen Gebäuden wie auch in der Saison 2020 vorgegeben. Weitere Einschränkungen sind durch die Bayrische Staatsregierung veranlasst und von uns umzusetzen. Wir bitten hier um Verständnis. Wir wünschen unseren Gästen viel Spaß in der Freibadsaison 2021.“

Öffnungszeiten: Montag – Sonntag: 8:00 Uhr – 20:00 Uhr (letzter Einlass 19:00 Uhr)

Adresse: Franz-Haberlander-Freibad, Jahnstraße 10, 83301 Traunreut

Telefon: 08669 2509

Das aktuell gültige Hygienekonzept sowie Infos zu den aktuellen Eintrittspreisen finden Sie auf der Internetseite der Stadtwerke Traunreut unter www.stadtwerke-traunreut.de


24.03.2021 | Den selbst erzeugten Strom im Blick.

Traunreut nutzt als erste Kommune im Landkreis Traunstein den EnergieMonitor – Stadtwerke Traunreut und Bayernwerk Netz stellen Online-Tool vor – Energiebilanz transparent gemacht

Die Themen Klima, Energie und Umweltschutz werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Traunreut stellte sich auf diesen Kurs bereits vor Jahren ein. Beispiele sind das Geothermie-Kraftwerk, Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden wie dem k1 und auch in der aktuellen Planung des neuen Wohnbaugebiets Stocket wird die Nutzung der Fernwärme, die überwiegend von der Geothermieanlage und Biomasse-Heizwerken stammt, verpflichtend.

Der Trend gehe klar in Richtung Nachhaltigkeit. Mit diesen Worten begrüßte der Erste Bürgermeister die Teilnehmer der erstmals virtuell durchgeführten Pressekonferenz, in der der kürzlich installierten EnergieMonitor ausführlich vorgestellt wurde. Frank Wachsmuth, Leiter der Stadtwerke Traunreut, und Armin Irlbeck von der Bayernwerk Netz GmbH erläuterten die Zusammenhänge der einzelnen Punkte und stellten den Nutzen des wegweisenden Tools für die zukünftige Energieentwicklung im Stadtgebiet heraus.

Für die Umwelt ist es am besten, wenn zukünftig auch der Strom grün und regional erzeugt wird. Wie es um die Eigenversorgung der Stadt Traunreut heute bestellt ist, zeigt künftig der EnergieMonitor der Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk). Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort bleiben mit dem innovativen Online-Tool des Bayernwerks immer fest im Blick – mit klarem Kurs auf die Energiewende vor Ort. „Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wer auf Kurs bleiben will, braucht vor allem eines: Transparenz. Der EnergieMonitor gibt Aufschluss über die eigene Erzeugung und den Verbrauch“, erklärte Armin Irlbeck vom Bayernwerk.

Bürgermeister Hans-Peter Dangschat ergänzte: „Wir in Traunreut sind stolz darauf, zu den ersten Kommunen in der Region zu gehören, die dieses Instrument nutzen. Damit motivieren wir die Bürgerinnen und Bürger, sich mit eigenen Projekten an der Energiewende zu beteiligen und unsere Ökobilanz weiter zu verbessern.“

Wie grün war der heutige Tag? Klimafreundliche Energie dort zu produzieren, wo sie auch gebraucht wird, spielt eine immer größere Rolle bei der Energiewende. „Die Energiezukunft ist dezentral. Städte und Gemeinden spielen deshalb eine immer größere Rolle in der Versorgung“, sagte Frank Wachsmuth, Leiter der Stadtwerke Traunreut. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat kündigte an, den Bürgerinnen und Bürgern die Daten des EnergieMonitors über einen Link auf der Internetseite der Stadt Traunreut und der Stadtwerke zugänglich zu machen: „Möglichst viele Bürger sollen von diesen Informationen profitieren. Dieses Tool wirkt sich langfristig positiv auf den Klimaschutz aus: Mit einem einzigen Zugang wird eine ganze Kommune dazu motiviert, sich mit der Energiewende zu befassen und eigene Maßnahmen dazu beizutragen“, sagte Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.

Der EnergieMonitor zeigt, wie viel Strom vor Ort in einer Kommune je Viertelstunde erzeugt und verbraucht wird. So sehen die Betrachter auf einen Blick, wie hoch der Anteil der Eigenversorgung abhängig von der Jahres- und Tageszeit ist. Auch aus welchen Quellen die elektrische Energie innerhalb der Stadtgrenzen produziert wird, ist transparent ersichtlich. Vergleichswerte aus anderen Tagen und Monaten ermöglichen Rückschlüsse, wie sich die Energieversorgung in der Kommune entwickelt. Die Daten aktualisieren sich im Viertelstundentakt. Am Ende jeden Tages kann die Kommune Bilanz ziehen: Wie grün war der örtliche Energiemix heute?

Der EnergieMonitor gibt auch Aufschluss darüber, welche wirtschaftliche Infrastruktur der Ort aufweist. In Traunreut wird ein Großteil der Energie von der Industrie genutzt. Der Blick auf die Wochentage zeigt auch, dass am Wochenende, wenn sich der Industrieverbrauch verringert, teilweise bereits in den Wintermonaten 90 % der Energie regional erzeugt wird. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat sieht einen großen Vorteil darin, ein globales Thema wie den Energieverbrauch auf die einzelne Kommune mit Hilfe des EnergieMonitors herunterbrechen zu können. Man könne Zusammenhänge besser erkennen und das Thema werde greifbarer für den Einzelnen. Der EnergieMonitor steht allen Kommunen und Landkreisen im Bayernwerk-Netzgebiet offen. Nähere Informationen finden Interessierte unter www.bayernwerk.de/energiemonitor.


17.02.2021 | Außerbetriebnahme des städtischen Hallenbads Traunreut – Stadtwerke nutzen Einsparpotenzial aufgrund Pandemielage.

Per Beschluss vom Donnerstag,11.02.2021 hat der Ministerrat der Bayerischen Staatsregierung den sogenannten Lockdown bzgl. Covid 19 vorerst bis zum 07.03.2021 verlängert. Erst dann ist eventuell mit weiteren leichten Lockerungen zu rechnen, sollte sich das Infektionsgeschehen entsprechend reduzieren.

Ob dann aber der Betrieb eines Hallenbades schon erlaubt sein wird, ist aus Sicht der Stadtwerke Traunreut allerdings mehr als fraglich. Daher haben sich die Stadtwerke Traunreut deshalb in Absprache mit Bürgermeister Dangschat dazu entschlossen, das städtische Hallenbad außer Betrieb zu nehmen.

Vor allem wirtschaftliche Gründe spielen eine Rolle. Bekanntermaßen hat sich die Stadtverwaltung zum Ziel gesetzt, vorhandenes Einsparpotenzial konsequent zu nutzen. Allein zur Aufrechterhaltung eines Notbetriebs der Badewassertechnik und der Belüftungsanlage fallen monatlich knapp 6.000 € Energiekosten an. Die Saison im Hallenbad würde regulär ohnehin spätestens Mitte April 2021 enden.

Dafür beginnen ab März bereits die Vorbereitungen für eine mögliche Öffnung des Franz-Haberlander-Freibades. Voraussichtlich am 01.03.2021 kommen die Bäderbediensteten aus der Kurzarbeit zurück und beginnen mit den erforderlichen Arbeiten.

Das Franz-Haberlander-Freibad wird dann, sofern die Corona-bedingten Auflagen dies zulassen, voraussichtlich Anfang Mai 2021 öffnen. Andreas Lohr, Leiter der städtischen Bäderbetriebe, geht davon aus, dass ein Freibadbetrieb auch in der Saison 2021 nur unter gewissen Auflagen möglich sein wird.

Bürgermeister Hans-Peter Dangschat unterstützt die Entscheidung der Stadtwerke und sieht diese als „sinnvolle Maßnahme.“ „Wir konzentrieren uns jetzt auf einen möglichen Saisonstart im Freibad. Die Mitarbeitenden der Stadtwerke tun ihr Bestes um den Traunreuterinnen und Traunreutern eine schöne Zeit im 2020 neu sanierten Franz-Haberlander-Freibad zu ermöglichen.“


03.02.2021 | Analyse zeigt: hervorragende Wasserqualität in Traunreut

Wie in jedem Jahr haben die Stadtwerke auch in 2020 das Trinkwasser in regelmäßigen Abständen – so wie es die Trinkwasserverordnung fordert – untersuchen lassen. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: in Traunreut ist die Qualität des Trinkwassers hervorragend!

„Auch wenn wir ehrlich gesagt eigentlich nichts anderes erwartet haben, so freut es uns natürlich sehr, wenn wir die guten Analyseergebnisse vom beauftragten Labor auch noch schwarz auf weiß bekommen“, freut sich Alen Kuzman, Betriebsleiter und Technische Führungskraft der Sparte Wasser bei den Stadtwerken. Kuzman ist mit seinem Team verantwortlich für den Bau und Betrieb der Wassergewinnungsanlagen, des Wassernetzes, der Hausanschlüsse und der Messeinrichtungen bis hin zur Ablesung des verkauften Wassers.

„Unser Wasser in Traunreut schmeckt nicht nur gut, die Messergebnisse zeigen auch, dass unser Wasser frei von Schadstoffen ist. Es zählt aufgrund der Wasserhärte von 12,5 ° deutscher Härte nicht zu den weichesten Wässern, sondern ist im mittleren Bereich anzusiedeln. Der Nitratgehalt von 5,3 mg/l ist sehr gering und weit weg vom zulässigen Grenzwert von 50 mg/l“, berichtet er nicht ohne Stolz. „Unser Traunreuter Wasser enthält auch wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Natrium, Calcium und Chlorid. Und das zu einem günstigen Preis: für 1.000 Liter Trinkwasser zahlt man in Traunreut nur 1,49 Euro. Gut, natürlich kommt da noch die Abwassergebühr dazu, denn das Wasser wird ja nach dem Genuss auch wieder entsorgt“, schmunzelt er.

Nicht nur der verantwortungsvolle Betrieb des Wassernetzes durch Kuzman und sein Team macht sich in den sehr guten Analyseergebnissen bemerkbar. Auch die schonende Bewirtschaftung der Wasserschutzgebiete gemeinsam mit den örtlichen Landwirten schützt die wichtigen Grundwasserressourcen. Je mehr ein Landwirt für den Grundwasserschutz leistet, desto höher ist im Rah-men eines Förderprogramms auch die finanzielle Unterstützung der Stadtwerke.

Und so lautet der Befund des Labors in München: Die Werte der untersuchten mikrobiologischen und chemisch-physikalischen Parameter entsprechen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung! Die aktuellen, kompletten Analyseergebnisse sind auf der Internetseite der Stadtwerke zu finden unter „Qualität“ in der Sparte Wasser.

 


04.01.2021  |  Trotz Corona: Auslesen der Fernwärmezähler findet vor Ort statt

Das Ablesen der Wasserzähler findet heuer wie bereits angekündigt nur in Ausnahmefällen durch die Mitarbeiter der Stadtwerke statt. Grund ist die Corona-Pandemie. Die meisten Kunden lesen daher ihren Wasserzähler in diesem Jahr selber ab und melden die Zählerstände per Selbstablesekarte oder online. Nach Angaben der Stadtwerke funktioniert das hervorragend, nicht zuletzt auch durch einige Verbesserungsvorschläge aufmerksamer Kundinnen und Kunden.

Das Selbstablesen der Fernwärmezähler ist in dieser Form jedoch nicht möglich, erklärt Stefan Anawenter, Betriebsleiter der Sparte Fernwärme: „Die Fernwärmezähler arbeiten auf elektronischer Basis. Unsere Mitarbeiter müssen in den Hausanschlussraum vor Ort, weil sie den Fernwärmezähler mit einer speziellen Apparatur auslesen. Eine Fernauslesung über Funk oder Telefonkabel wäre zwar technisch möglich, hieße aber deutliche Investitionen in die Messtechnik, was sich letztendlich auch auf den Preis auswirken würde.“ Er versichert aber, dass seine Mitarbeiter jedoch ihr Möglichstes tun, um ihren Aufenthalt so kurz und geschützt wie möglich zu gestalten: „Wir halten Abstand zu unseren Kunden, begrenzen unsere Aufenthaltsdauer auf ein Minimum und tragen natürlich Mund-Nasen-Schutzmasken“, lacht er und zieht sich seine Maske, die er extra fürs Foto abgenommen hat, wieder auf.

„Wir beginnen schon ab dem 04.01.2021 mit der Ablesung, da wir Anfang Februar fertig sein müssen. Aber wir fangen in Gebäuden an, bei denen wir ohne Kundenkontakt Zutritt haben. Ab Mitte Januar 2021 sind dann z. B. die Ein- und Zweifamilienhäuser an die Reihe. Meine Bitte: Ermöglichen Sie uns auch in 2021 wieder den Zugang zu Ihrem Fernwärmezähler.“

Bei dieser Gelegenheit machen die Stadtwerke nochmals darauf aufmerksam, dass sich immer wieder Kriminelle als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgeben und Zutritt zum Haus verlangen. Daher sollten sich die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke stets den Mitarbeiterausweis zeigen. Wer unsicher ist und an der Echtheit des Ausweises zweifelt, soll niemanden reinlassen, sondern bei den Stadtwerken unter Tel. 08669 / 852-0 nachfragen.

 


04.12.2020  |  Neue Wetterstation in unserer Kläranlage




Auf der Kläranlage in Stein in der Traun steht seit neuestem eine Wetterstation.

Lesen Sie hier den Artikel im Traunsteiner Tagblatt vom 04.12.2020.

 

 





24.11.2020 | 
Kooperation zwischen Landwirten und den Stadtwerken Traunreut

Wasser ist unser Lebensmittel Nr. 1. Wir sind es gewohnt, frisches Trinkwasser in bester Qualität und beliebiger Menge zur Verfügung zu haben, was dazu verleiten kann, diesen hohen Standard als selbstverständlich zu betrachten. In Traunreut besteht schon seit langem eine Kooperation zwischen Landwirten und den Stadtwerken wo der Erhalt der Trinkwasserqualität oberste Priorität hat.

Versuchsfeld Zwischenfrüchte Walchenberg

Beispielhaft ist hier eine Anlage mit verschieden Zwischenfruchtvarianten. Diese wurden von Frank Janetzky aus Walchenberg auf einer Demonstrationsfläche im Einzugsbereich eines Wasserschutzgebiets der Stadtwerke Traunreut angebaut. Nun fand zusammen mit dem Werkleiter der Stadtwerke Traunreut, Frank Wachsmuth, dem landwirtschaftlichen Berater der Stadtwerke Traunreut, Wolfgang Hutterer, dem Wasserberater Franz Gmaindl sowie Pflanzenbauberater Simon Bauer, beide vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF) eine Begutachtung der Bestände statt. Janetzky erläuterte die wichtigsten Daten zum Anbau der Zwischenfrüchte und seine Motivation zu diesem Versuch: „Ich möchte als Landwirt weiterhin im Wasserschutzgebiet Ackerbau betreiben, ohne unser wertvolles Grundwasser zu gefährden. Deshalb lege ich großen Wert auf gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Wir Landwirte leisten gerne unseren Beitrag für den Erhalt des Grundwassers damit die Bevölkerung mit reinem, nitratarmen Wasser versorgt wird. Mit dem Zwischenfruchtversuch baue ich eine sinnvolle Saatmischung an, die Nitrat bindet, gut für die Biodiversität ist, das Bodenleben positiv beeinflusst und die nachfolgende Frucht optimal unterstützt.“

Die Initiatoren des Projekts, Simon Bauer und Franz Gmaindl vom AELF, gingen auf die Eigenschaften unterschiedlicher Zwischenfruchtvarianten ein: Es werden vier winterharte und sechs abfrierende Mischungen verglichen. Im Wasserschutzgebiet wird dabei besonderes Augenmerk auf die Nährstoffbindung der Zwischenfruchtpflanzen gelegt, um den im Boden frei werdenden Stickstoff in Wurzeln und Blättern zu binden und dadurch vor Auswaschung ins Grundwasser zu schützen. Die nachfolgende Kulturpflanze Mais profitiert von den gebundenen Nährstoffen und kann diese im Wachstum aufnehmen.

Die winterharten Zwischenfruchtpflanzen sind dabei am effektivsten, da sie zu jeder Jahreszeit wachsen und Nährstoffe aufnehmen. Durch die intensive Durchwurzelung einiger Arten wie Ölrettich oder Sonnenblume wird der Boden gelockert und seine Struktur verbessert. Lebende Pflanzen wie auch deren abgestorbene Überreste bedecken den Boden und schützen diesen vor Austrocknung und Erosion. Das Zusammenspiel von Pflanzenwurzeln, Bodenpilzen und Mikroorganismen fördert den Humusaufbau und damit die Speicherung von CO2 im Boden. Die vielen blühenden Arten wie Phacelia, Senf oder Buchweizen bieten den Insekten Nahrung und später ein Winterquartier. Aus der Bodenverbesserung und Nährstoffspeicherung resultieren positive Effekte für Landschaft, Wasser und Umwelt.

Wolfgang Hutterer, landwirtschaftlicher Berater Stadtwerke Traunreut mit dem Gerät zur Entnahme der Bodenproben, Stadtwerke Traunreut, Versuchsanlage Zwischenfrüchte

Wachsmuth und Hutterer sehen im Klimawandel einen zusätzlichen Risikofaktor für das Grundwasser. Die dadurch bedingten höheren Niederschläge, die höhere Bodentemperatur als auch vermehrte Kalamitäten in den Wäldern führen auf längere Sicht zu steigenden Nitratwerten. „Die Stadtwerke Traunreut sind daher auch auf lange Sicht an einer guten Kooperation mit der Landwirtschaft interessiert.“ so Wachsmuth. Um genauere Erkenntnisse über die einzelnen Zwischenfruchtmischungen zu gewinnen, wurden von Hutterer bei allen Varianten Bodenproben entnommen. Die festgestellten Nitratgehalte im Boden lassen Rückschlüsse auf die Effektivität der einzelnen Mischungen zu. Im Frühjahr soll der Versuch durch Verzicht auf tiefes Umpflügen des Bodens und anschließende Maisaussaat fortgeführt werden. Die Versuchsanlage beschildert und kann jederzeit besichtigt werden. Sie befindet sich am Ortsrand von Traunwalchen, Richtung Niedling. Trinkwasser ist und bleibt eine schutzbedürftige Ressource der Natur.
vlnr.: Franz Gmaindl (AELF, Traunstein), Frank Wachsmuth (Leiter Stadtwerke Traunreut), Wolfgang Hutterer (landwirtschaftl. Berater der Stadtwerke Traunreut), Simon Bauer (A-ELF, Traunstein), Frank Janetzky (Landwirt, Traunreut).

vlnr.: Franz Gmaindl (AELF, Traunstein), Frank Wachsmuth (Leiter Stadtwerke Traunreut), Wolfgang Hutterer (landwirtschaftl. Berater der Stadtwerke Traunreut), Simon Bauer (AELF, Traunstein), Frank Janetzky (Landwirt, Traunreut).


02.11.2020 | 
Schließung städtisches Hallenbad Traunreut

Die bayerische Staatsregierung hat am Donnerstag, 29.10.2020 unter anderem beschlossen, das der Betrieb von Schwimmbädern ab Montag, 02.11.2020 im Freistaat Bayern bis auf Weiteres untersagt wird. Aus diesem Grund hat das städtische Hallenbad noch bis einschließlich Samstag, 31.10.2020 geöffnet und schließt dann bis auf Weiteres! Wir bedauern dies sehr und bitten um Ihr Verständnis!


01.10.2020 | Hallenbad öffnet am 19. Oktober
2020

Was ist zu beachten? Auch heuer wieder Kinderschwimmkurse!

Am Montag, 19.10.2020, startet die Hallenbadsaison 2020/2021. Das städtische Hallenbad wird zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet sein. Ein Hygienekonzept für den ordnungsgemäßen Betrieb des städtischen Hallenbades wurde seitens der Stadtwerke bereits ausgearbeitet. Unter Anderem dürfen demnach 60 Personen gleichzeitig im Hallenbad anwesend sein, wovon sich 45 Badegäste gleichzeitig im Schwimmbecken und Kleinkinderbereich aufhalten dürfen.

Anhand der letztjährigen Nutzungszahlen des Bades kann man fast von einem Regelbetrieb des Hallenbades ausgehen. Deshalb haben sich die Stadtwerke in Absprache mit Herrn Bürgermeister Dangschat dazu entschlossen, neben den üblichen Zehnerkarten für die Hallenbadsaison auch Saisonkarten anzubieten. Jedoch müssen die Erwerber einer Saisonkarte eine Verzichtserklärung abgeben bzgl. des Verzichtes auf Erstattungsansprüche bei einer etwaigen Schließung des Bades aufgrund behördlicher Anweisung. Ein Verkauf der sog. Jahreskarten ist im Moment leider nicht möglich.

Auch heuer werden im Hallenbad Kinderschwimmkurse durch externe Anbieter durchgeführt werden. „Schwimmen gehört zum Leben genauso dazu, wie Laufen und Radfahren – insbesondere in einer Region, in der es unzählige wunderschöne Seen gibt. Unser Ziel muss es daher sein, dass jedes Kind schwimmen lernt.“, so der erste Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. Die Kontaktdaten für die Schwimmkurse kann man auf der Homepage der Stadtwerke entnehmen oder vor Ort im Hallenbad beim Badpersonal erfragen.

Natürlich müssen aufgrund der aktuellen Covid-19-Lage auch Hygienemaßnahmen getroffen werden. Unsere Kunden müssen bei Zutritt in das Hallenbad bis zum Eintritt in die Schwimmhalle einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Handdesinfektionsmittel werden zur Verfügung gestellt werden. Bodenmarkierungen und Plakate weisen auf Abstandsregelungen im Gebäude hin. Die Haus- und Badeordnung wurde bzgl. der Hygienestandards erweitert. Das Duschen und das Föhnen der Haare ist eingeschränkt möglich. 60 der 90 zur Verfügung stehenden Spinde sind für unsere Kunden nutzbar. Der Zutritt in das Hallenbad erfolgt wie üblich über das Untergeschoß. Anders als sonst muss das Hallenbad über das Obergeschoß (Ausgang Doppelturnhalle) verlassen werden. Bei Gehbehinderten und anderweitig beeinträchtigten Badegästen wird hier selbstverständlich eine Ausnahme gemacht. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben seitens des Badegastes behalten wir uns vor, den Besucher des Bades zu verweisen. Den Vorgaben des Badpersonales ist Folge zu leisten. Während des Betriebes werden die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen seitens der Stadtwerke und der beauftragten Firmen intensiviert. Wir müssen nach wie vor die Daten unserer Kunden erfassen, um eine Rückverfolgung gegebenenfalls zu gewährleisten. Deshalb ist ein Formular vor Ort im Hallenbad auszufüllen. Das Formular können unsere Kunden aber vorab von der Website der Stadtwerke www.stadtwerke-traunreut.de herunterladen und schon Zuhause ausfüllen. Dasselbe gilt für die Verzichtserklärung bei Erwerb einer Saisonkarte.

Die Stadt und die Stadtwerke Traunreut wünschen allen Kunden eine schöne Hallenbadsaison 2020/2021.


01.07.2020 |
Mehwertsteuersenkung

Information zur Mehrwertsteuersenkung im Zeitraum 01.07 – 31.12.2020

Das sind doch mal gute Nachrichten: Für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis voraussichtlich zum 31.12.2020 wird die Mehrwertsteuer gesenkt. Für die Lieferung von Wasser reduziert sie sich von 7 % auf 5 % , für die Lieferung von Fernwärme von 19 % auf 16 %.

Um unnötigen Verwaltungsaufwand zu vermeiden, behalten wir die Ihnen mitgeteilten monatlichen Abschläge bei. Die Besteuerung mit dem korrekten Mehrwertsteuersatz erfolgt mit der Jahresverbrauchsabrechnung 2020.

Wir bitten auch unsere Selbstzahler, die Abschläge nicht abzuändern und die Jahresabrechnung abzuwarten.


18.06.2020 |
Traunreuter Freibad öffnet am 11. Juli

Alle neuen Attraktionen sind offen – bis zu rd. 800 Besucher erlaubt

Von vielen Traunreuterinnen und Traunreutern ist diese Nachricht schon heißt ersehnt worden: der Werksausschuss der Stadt hat in der Sitzung vom 16. Juni vorgeschlagen, dass das runderneuerte Freibad nun ab 11. Juli geöffnet werden soll. Die endgültige Entscheidung trifft dann der Stadtrat in seiner Sitzung am 25. Juni.

Wichtig – nicht nur für die Kinder und Jugendliche – sondern für alle Gäste ist, dass alle neuen Attraktionen, wie der Sprungturm, die Wellenrutsche oder das neue 50 m Becken unter Auflagen offen sein werden. „Es ist uns wichtig, dass unsere Gäste trotz der außergewöhnlichen Situation und der Einschränkungen Freude und Spaß am neuen Bad und den neuen Einrichtungen haben werden“, so der Werkleiter Frank Wachsmuth. Für Sauberkeit und Sicherheit wurde extra Personal beauftragt, die u.a. die relevanten Flächen desinfizieren und auf die Grundregeln achten wird. Für den Bürgermeister Hans-Peter Dangschat ist die Öffnung des Freibades ein Zeichen an die Bürgerinnen und Bürger: „Trotz Corona sollen vor allem auch Kinder und Familien den Sommer bei uns in Traunreut genießen können. Wir appellieren jedoch an die Eigenverantwortung unserer Gäste bitten um Verständnis, dass unser Freibad dieses Jahr nur unter strengen Auflagen öffnen kann“.

Auf Basis eines Sicherheits- und Hygienekonzeptes dürfen dann bis zu 800 Personen gleichzeitig im Freibad sein. Wer sicher sein will, ob denn noch freie Kapazitäten vorhanden sind, kann einfach unter der Telefonnummer 08669 2509 anrufen und den aktuellen Stand beim Eingangspersonal nachfragen.

Einige Regeln sind jedoch im Vorfeld zu beachten:

  • Es wird eine besondere Frühschwimmerkarte geben, die dann von 8 Uhr bis 10.15 Uhr gelten wird. Die „normale“ Tageskarte“ gilt dann ab 10.30 Uhr bis 20 Uhr. Erfreulich ist auch, dass die Abendkarte (ab 16 Uhr) wieder angeboten wird. Die genauen Eintrittspreise werden dann im Stadtrat festgelegt.
  • Bereits veräußerte Familien- und Jahreskarten behalten ihre Gültigkeit. Die Gültigkeit der Karten wird seitens der Stadtwerke um 90 Tage verlängert.
  • Saisonkarten für das Freibad werden nicht zum Verkauf angeboten,
  • Der Kiosk wird selbstverständlich offen haben. Hier wurden Abstandbereiche eingezeichnet und Regelungen getroffen. Der Pächter freut sich schon auf die Gäste.
  • Der Strömungskanal wird voraussichtlich in diesem Jahr nicht in Betrieb gehen. Hier können die Abstandsregeln nicht eingehalten werden.
  • Die Sammelumkleiden bleiben geschlossen. Allerdings sind die Einzelumkleiden wie gewohnt offen. Zudem gibt es neue Umkleidehäuschen auf dem Gelände. Lassen Sie sich überraschen!
  • Die Warmwasserduschen können ebenfalls nicht geöffnet werden. Dafür sind die Freiluftduschen rund um die Becken offen.

Jetzt hoffen wir alle auf schönes Wetter und freuen uns auf Ihren Besuch.